Der ultimative Guide für Kink-Einsteiger
BDSM Impact Play – Der beste Guide für Kink-Anfänger
Du hast vielleicht schon von Genshin Impact gehört, aber kennst du auch BDSM Impact Play? Wenn dich dieses Thema interessiert, begleite uns: Wir zeigen dir, was Impact Play genau ist, erklären die verschiedenen Arten und alles, was du darüber wissen solltest.
Dazu gehören Spanking (Versohlen), Schlagen mit der Faust, Peitschen oder Floggen. Der Unterschied liegt oft im gewählten Werkzeug und der Intensität der Schläge.
Manche bevorzugen Methoden, die tiefere Blutergüsse hinterlassen. Dies ist jedoch eine riskantere Form des Impact Play und erfordert viel Übung, Fachwissen und Selbstkontrolle.
Spanking ist die bekannteste Form von Impact Play. Alles, was du dafür brauchst, sind deine Hände. Das Besondere daran ist der direkte Hautkontakt. Zudem lässt sich der Rhythmus und die Intensität jederzeit sofort stoppen oder anpassen.
Das Verletzungsrisiko ist geringer, da Hände keine scharfen Kanten haben wie manche Spielzeuge. Gib deinem Partner zwischen den Schlägen ein bis zwei Sekunden Zeit, um sich zu erholen. Je schneller der Rhythmus, desto intensiver fühlt es sich an.
Spanking lässt sich wunderbar in Rollenspiele integrieren, etwa in ein Lehrer-Schüler-Szenario. Ziehe deinen Partner spielerisch auf deinen Schoß oder lass ihn sich über einen Tisch beugen.
Ein Paddel ist ein flaches Schlagwerkzeug mit einem Griff. Meist sind sie rechteckig, es gibt sie aber auch in runden, blattförmigen oder vielen anderen Designs.
Paddel bestehen aus verschiedenen Materialien wie Leder, Holz, Gummi, Metall oder Silikon. Manche sind für sanftere Empfindungen mit Fell gefüttert, während festere Oberflächen für ein intensiveres Gefühl sorgen.
Ein Flogger ist ein Spielzeug mit einem Griff und mehreren Enden (Schwänzen). Er ist eine hervorragende Wahl, um die Welt des Impact Play zu erkunden.
Flogger sind relativ einfach zu handhaben. Durch verschiedene Größen und Materialien kannst du die gewünschte Intensität selbst wählen. Die Griffe sind meist mit Leder umwickelt.
Die Intensität variiert je nachdem, wie stark du den Flogger schwingst. Das Design und das Material der Schwänze bestimmen dabei den Grad des Schmerzes oder der Empfindung.
Übung ist hier wichtig: Wie bei allen Schlagwerkzeugen solltest du zuerst an einem Kissen üben. So bekommst du ein Gefühl für den richtigen Abstand und die Kraft, damit die Enden genau dort landen, wo du sie haben willst.
Eine Reitgerte (Crop) stammt ursprünglich aus dem Reitsport, wird aber oft im BDSM verwendet – besonders bei Pony- oder Petplay-Szenarien.
Sie besteht aus einem dünnen, flexiblen Stab, der meist mit Leder umwickelt ist. Am Ende befindet sich eine kleine Lederklappe (Schlagspitze).
Wichtig: Schlage immer nur mit dem Ende (der Klappe), nicht mit dem Stab selbst. Da die Gerte nur eine kleine Fläche trifft, ist das Gefühl sehr fokussiert, scharf und intensiv. Wiederholte Schläge auf dieselbe Stelle verstärken diesen Effekt.
Ein Cane ist ein dünner Stab, meist aus Rattan oder Bambus. Je feiner und dünner der Stab, desto schärfer und stechender ist das Gefühl.
Canes sind bekannt für einen sehr intensiven Schmerz und werden meist von Personen bevorzugt, die ihre Grenzen austesten wollen.
Fans von Caning lieben oft auch das typische Geräusch, wenn der Stab durch die Luft schneidet. Allein dieser Klang kann beim Partner eine wohlige Gänsehaut oder Erwartungsangst auslösen – ein wichtiger Teil des Reizes.
Lasse zwischen den Schlägen zehn bis vierzig Sekunden verstreichen. Canes können die Haut verletzen, daher ist hier höchste Vorsicht geboten.
Neben Peitschen aus Leder oder Wildleder gibt es auch Modelle aus Silikon. Viele Lederpeitschen haben geflochtene Enden, teils mit Knoten für stärkere Reize.
Eine Bullwhip (Bullenpeitsche), wie man sie aus Filmen kennt, kann sehr lang sein. Je länger die Peitsche, desto mehr Geschick ist für die Kontrolle nötig.
Peitschen können die Haut leicht aufreißen und sollten daher nur von erfahrenen Kinkstern verwendet werden. Ohne korrektes Zielen kann sich die Peitsche gefährlich um den Körper des Partners wickeln.
Hierbei handelt es sich um gezielte Schläge mit der Faust in einem konsensualen BDSM-Kontext – kontrolliert und nicht mit rücksichtsloser Gewalt. Leichte bis mittelschwere Schläge auf fleischige Partien wie Gesäß oder Hüften sind ein sicherer Weg, diese Form zu erkunden.
Meide unbedingt das Gesicht, die Wirbelsäule, wichtige Organe oder Stellen, die nicht ausdrücklich vom Partner freigegeben wurden.
Hierunter versteht man das Schlagen mit der flachen Hand auf andere Körperstellen als das Gesäß, zum Beispiel auf Oberschenkel, Wangen oder die Brust.
Es empfiehlt sich, die Technik zuerst am Gesäß zu perfektionieren, bevor man sich an empfindlichere Zonen wagt.
Beginne immer mit leichtem Klapsen und steigere dich vorsichtig. Zu schnelles Steigern kann den Partner verletzen.
Brüste oder Genitalien können mit der flachen Hand getroffen werden. Für mehr Intensität nutzt man die flache Innenseite der Finger (nicht die Knöchel) einer geballten Faust aus kurzer Distanz.
Neben den klassischen "Sweet Spots" schlagen manche auch auf die Stelle unter dem Schlüsselbein, aber oberhalb der Brust. Ein angespannter Bauch kann Schläge oft gut wegstecken. Meide jedoch strikt Gesicht, Hals, Gelenke und das Brustbein.
Treten ist eine extreme Form von Impact Play, da die Beinmuskulatur sehr stark ist. Eine bekannte Technik ist das Kicken gegen die Genitalien.
Nutze eher den Spann (Oberseite des Fußes) als die Zehen, um den Schlag etwas abzumildern. Tritt niemals mit voller Kraft zu.
Da die Hände des aktiven Partners schnell müde werden können, sind die oben genannten Schlagwerkzeuge oft eine gute Entlastung.
Mental sollten beide Partner teilen, wie sie sich gefühlt haben, sich emotional auffangen und besprechen, was beim nächsten Mal noch besser sein könnte.
Physisch ist Aftercare bei risikoreicheren Aktivitäten wie Impact Play unverzichtbar. Dazu gehört, dem submissiven Partner Wasser, Essen oder Eisbeutel für eventuelle Blutergüsse oder schmerzende Stellen zu bringen.
Um Anfängern zu helfen, haben wir zudem eine Liste mit gängigen Begriffen aus der Welt des Impact Play zusammengestellt.
Schau dir den BDSM-Blog auf unserer Website an. Dort erfährst du alles über die ersten Schritte.
Auch Kink.com bietet viele videobasierte Informationen und ist eine der bekanntesten BDSM-Communities weltweit.
Der erste Schritt ist die Kommunikation: Besprecht genau, was ihr euch von der Aktivität erhofft und zieht klare Grenzen (Hard Limits), was absolut tabu ist.
Wähle ein Safeword, zum Beispiel „Rot“ für Stopp und „Gelb“ für langsamer. Da Rollenspiele oft Begriffe wie „Nein“ oder „Halt“ enthalten, ohne dass die Szene wirklich enden soll, sind Safewords im BDSM verlässlicher als Alltagssprache.
Erweitere dein Erlebnis mit präzisen Schlagwerkzeugen